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Was kostet Sie unsere Arbeit?

Die Gebühren der Rechtsanwälte sind im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) festgelegt.

Es besteht für uns die Möglichkeit der Abrechnung auf Grundlage der hier enthaltenen Gebührensätze, aber auch zur Abrechnung auf Grundlage einer Honorarvereinbarung, wenn dies der passendere Rahmen ist und unsere Mandanten damit einverstanden sind. Abgerechnet wird dann nach Zeitaufwand (Stundensätze) bzw. über einen Pauschalbetrag.

Das RVG baut für die Ermittlung der Gebühren in zivilrechtlichen Streitigkeiten auf den Gegenstandswert (außergerichtlich) oder den Streit- bzw. Verfahrenswert (in gerichtlichen Verfahren) auf. Damit wird Ihr Interesse an der Auseinandersetzung bewertet. Geht es z.B. um Geld, ist der Wert der Betrag, um den gestritten wird. Welche Gebühren aus diesem Wert zu berechnen sind, hängt von der jeweiligen Tätigkeit ab, mit der Sie uns beauftragen. Der Zeitaufwand spielt hierbei keine Rolle, sondern unterfällt unserem Risikobereich. Die jeweils anfallende Gebühr ergibt sich aus den Tabellen des RVG und steigt mit der Bedeutung der Sache an.

Werden wir bspw. mit der außergerichtlichen Durchsetzung einer Forderung in Höhe von € 10.000,-- beauftragt, fallen Kosten pauschal für den gesamten Schriftverkehr an in Höhe von durchschnittlich

1,3 Geschäftsgebühr (Regelgebühr) aus € 10.000,-- € 631,80
zuzüglich Auslagen zu pauschal € 20,--
   
Zwischensumme € 651,80
zuzüglich 19% Mwst. € 123,84
   
Gebühren € 775,64


Eine außergerichtliche Einigung zur Beendigung der Auseinandersetzung löst neben der Geschäftsgebühr eine gesonderte Einigungsgebühr aus.

Im Falle der gerichtlichen Auseinandersetzung entsteht eine Verfahrensgebühr für die Erstellung der Schriftsätze und eine Terminsgebühr für die Wahrnehmung gerichtlicher Verhandlungen. Im Falle der Beendigung des Rechtsstreits durch einen Vergleich löst dies eine Einigungsgebühr aus. Daneben fallen Gerichtskosten an.

Bei Verzug eines Schuldners bei der Verfolgung von Schadensersatzansprüchen (z.B. in Unfallsachen) oder in gewonnenen Prozessen können die eigenen Anwaltskosten auf den Gegner abgewälzt werden.

Grundsätzlich ist die Rechtsanwaltsvergütung nach Abschluss der Angelegenheit fällig. Der Rechtsanwalt ist aber berechtigt, Vorschüsse anzufordern. Der Grund liegt darin, dass wir teilweise in Vorlage treten müssen (z.B. bei Einzahlung der Gerichtskosten) und bereits bei dem ersten Besprechungstermin einen beträchtlichen Teil unserer Arbeitsleistungen erbringen.

Sind Sie evtl. für den entsprechenden Risikobereich nicht rechtschutzversichert, besteht für Sie im Falle wirtschaftlicher Bedürftigkeit vor der Beauftragung eines Rechtsanwalts Ihrer Wahl bei dem zuständigen Amtsgericht Beratungshilfe beantragen. Legen Sie uns den ihm hierauf ausgehändigten Berechtigungsschein vor und nehmen wir diesen an, werden wir im Hinblick auf unsere von der Anwaltschaft übernommenen sozialen Verpflichtung auf die uns zustehenden Gebühren verzichten; wir rechnen dann über die Staatskasse ab und erhalten von dieser eine geringfügige pauschale Abgeltung. In Gerichtsverfahren kann Ihnen Prozesskostenhilfe gewährt werden, wenn Ihre wirtschaftlichen Verhältnisse es erfordern und die Rechtsverfolgung Aussicht auf Erfolg hat. Wir werden Sie hierauf stets hinweisen, auch wenn wir von der Staatskasse in diesem Fall nur ca. 65% der Regelvergütung erhalten.

Die Wahrnehmung einer ersten Beratung bei uns wird sich immer lohnen, kann sie doch bereits zur Klärung Ihres Problems führen. Sie erfahren in jedem Fall, in welchem rechtlichen Rahmen Ihr Anliegen gerade steht und erhalten eine Empfehlung, was zu tun ist.

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