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DEFAULT : Versorgungsausgleich nach einer Scheidung
16.03.2015 10:40 (1745 x gelesen)

Rentenausgleich nach einer Scheidung


In Ausnahmefällen kann der Versorgungsausgleichsberechtigte auch noch nach der Scheidung Ausgleichsansprüche gegen den geschiedenen Ehepartner haben, nämlich
-         wenn ein Anrecht bei der Scheidung nicht ausgeglichen werden konnte, weil das Anrecht zum Zeitpunkt der Scheidung noch nicht ausgleichsreif war, § 19 VersAusglG
 
Die Durchführung des Versorgungsausgleichs bedarf hier grundsätzlich eines verfahrenseinleitenden Antrags, § 223 FamFG.
-        wenn ein Anrecht der Privatvorsorge wegen Invalidität auszugleichen ist,
§ 28 VersAusglG


Der Ausgleichsberechtigte erwirbt hier keinen Anspruch gegen den Versorgungsträger selbst, sondern einen zivilrechtlichen Ausgleichsanspruch gegen den Pflichtigen.
Es gibt folgende Ausgleichsformen des sog. schuldrechtlichen Versorgungsausgelichs:
-        Anspruch auf Zahlung einer Ausgleichsrente
-        Ausgleich von Kapitalzahlungen
-        Abfindungsanspruch
-        Anspruch auf Teilhabe an der Hinterbliebenenversorgung
Bei Tod des Ausgleichspflichtigen erlischt der Anspruch, sofern keine Hinterbliebenen-versorgung vorgesehen ist.


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